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Abrasionsgebiss · Bisshebungen (Fallbeispiele aus unserer Praxis)






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Ausgangssituation: Nach jahrelangem Tragen von insuffizientem Zahnersatz waren im Oberkiefer unter den Kronen stark kariöse Zähne (Abb. 1 und 2).












Im Unterkiefer waren durch Knirschen und Pressen die Zähne bis auf 2-3 mm hinuntergekaut (Abb. 3).



Ist der Patient beschwerdefrei, wird im Labor ein Wax up hergestellt. Das bedeutet, dass mittels Wachsmodellation auf dem Modell die neue Bisslage festgelegt wird (Abb. 4).


Dadurch besteht die Möglichkeit, dem Patienten nach der Präparation der Zähne (Abb. 5), die Provisorien gleich auf die Höhe zu setzen, die er durch das Tragen der Schiene schon gewohnt war. So kann er jetzt mit der neuen Bisshöhe das Kauen üben.

In diesem Fallbeispiel konnte im Oberkiefer ein festsitzender Ersatz und im Unterkiefer eine Teleskopprothese hergestellt werden (Abb. 6).


Durch den totalen Stützzonenverlust hatten sich Wangen- und Zungenmuskulatur stark vergrößert, da sie die Nahrungszerkleinerung unterstützen mussten.

Bei diesem Patienten ist eine Bisserhöhung dringend erforderlich. Mittels einer Bisserhöhungsschiene wird das Kiefergelenk langsam an die Bisshöhe gewöhnt. Dieser Vorgang kann 3 bis 6 Monate dauern.

Die neue Bisshöhe bringt immer ein Wohlbefinden in den Gesichtsbereich. Es verschwinden Kiefergelenkprobleme und häufig auch Rücken- oder Kniebeschwerden (siehe Ganzheitliche Zahnheilkunde).