Bild links:
Wir sehen, dass im Unterkiefer Zähne fehlen. Außerdem musste ein weiterer Backenzahn (36) gezogen werden. Im linken Unterkiefer war der Knochen so stark zurückgegangen, dass eine herkömmliche Implantatoperation nur mit aufwändigem Knochenaufbau (Becken- oder Kieferkamm) möglich gewesen wäre.




       

        Bild rechts:
        Das Foto zeigt den Zustand des  
        Unterkiefers vor Behandlungsbeginn.




Vor der Behandlung






Nach der Implantat Operation
Bild links und Bild rechts:
Man sieht die drei eingebrachten Bicon Implantate. Trotz des sehr spitzen Knochens konnten die Implante eingesetzt werden, ohne den Unterkiefernerv (nervus mandibularis) zu berühren. Da es zu einem horizontalen Knocheneinbau in den Implantatlamellen kommt, ist es möglich, auf diese Implantate Kronen zu setzen, die doppelt so hoch sein können wie die Implantate selber. Bei herkömmlichen Schraubenimplantaten darf das Verhältnis von 1:1 nicht überschritten werden.




Bild links:
Im Röntgenbild auf der linken Bildseite
(das ist der rechte Unterkiefer des Patienten) sehen wir ein herkömmliches Camlog Schraubenimplantat. Auf der rechten Bildseite(=linker Kiefer des Patienten) sieht man im Unterkiefer drei und im Oberkiefer zwei Bicon Implantate. Diese kurzen Implantate können auch bei geringem Knochenangebot im Oberkiefer angewendet werden. Hier liegt die Kieferhöhle häufig sehr tief, so dass in der selben Operation die Haut der Kieferhöhle (=Schneidersche Membran) nach oben gehoben wird, um Platz für Knochenersatzmaterial zu schaffen (=interner Sinuslift). Die endgültige Oberkieferver-sorgung ist noch nicht erfolgt, weil eine Einheilungszeit von mindestens 4 Monaten abzuwarten ist.


Bild rechts:
Das Foto zeigt die fertige Unterkiefersanierung.



Nach der Sanierung des Unterkiefers












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